17.04.2009
Im
Europa-Wahlprogramm von Bündnis90/Die Grünen wird auch Esperanto erwähnt. Im Abschnitt 8. "Kultur, Bildung und Forschung" heißt es: "Basis und Ausdruck der kulturellen Vielfalt sind die Sprachen Europas – nicht nur Sprachen der Mehrheitsgesellschaften, sondern auch der Minderheiten sowie Esperanto als internationale Sprache der Völkerverständigung."
Grüne Welt-Charta in Esperanto
Die Erwähnung von Esperanto ist für die Grünen offensichtlich etwas mehr als ein reines Lippenbekenntnis - auf der Seite
"Dokumente & Publikationen" findet sich ein Verweis auf die Esperanto-Version der "Grüne Welt-Charta"; damit gelangt man zur Seite des Verbands der esperantosprachigen Grünen.
Europa - Demokratie - Esperanto
Bei den diesjährigen Wahlen zum EU-Parlament bewirbt sich auch eine Vereinigung "Europa - Demokratie - Esperanto" (EDE), für die Esperanto - schon im Namen ablesbar - einen großen Stellenwert hat. Laut
Kurzprogramm für die Europawahl 2009 will EDE u.a., dass "dem Thema Sprachen in Europa größere Aufmerksamkeit geschenkt wird". EDE schlägt Esperanto als gemeinsame Sprache für Europa vor. Dabei soll Esperanto "die anderen Sprachen nicht verdrängen, sondern im Gegenteil zu ihrer Stärkung und Bewahrung beitragen".