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Über Esperanto
Ist Esperanto "schwierig" oder "leicht", Herr Dorren?

31.03.2020

en Esperanto

Der Journalist Gaston Dorren hat ein Buch über etwa 60 europäische Sprachen geschrieben; der deutsche Titel ist "Sprachen: Eine verbale Reise durch Europa" (2017; englisch: "Lingo: A Language Spotter's Guide to Europe", 2014). Das Kapitel über Esperanto stellt diese Sprache leider unzutreffend dar - es wird u. a. tatsächlich behauptet, Esperanto sei "schwierig". Das Gegenteil ist der Fall: Esperanto ist in etwa einem Viertel der Zeit zu erlernen, die man z. B. für Englisch oder Spanisch braucht.

Auch wenn die Erstveröffentlichung schon einige Zeit zurückliegt - das Buch scheint sich gut zu verkaufen und es trägt somit mehr und mehr dazu bei, in der Öffentlichkeit völlig falsche Vorstellungen zu Esperanto verbreiten. Daher stellt dieser Artikel einige unzutreffende Aussagen mit der entsprechenden Korrektur vor. Außerdem habe ich einen Kommentar auf der Internet-Seite des Autors eingestellt, der noch freigeschaltet werden muss; dieser Kommentar ist unten angefügt (auf Englisch).

Was heißt "schwierig"?

Schon zu Beginn des Kapitels kann man in der deutschen Ausgabe lesen: "Es mag eine Überraschung sein, zu hören, dass Esperanto schwierig ist“ (S. 305-306). Das ist in der Tat eine Überraschung, zumal man ja seit über 130 Jahren weiß, dass Esperanto vergleichsweise leicht ist und viel rascher zu erlernen als andere Sprachen. Ab den 1920-er Jahren gab es dazu auch Schulversuche. Der Psychologe Edward Lee Thorndike hat mit seinen Assistentinnen Laura H. V. Kennon und Helen S. Eaton (Teachers College, Columbia University, New York) schon 1925-1931 festgestellt, dass ein durchschnittlicher Student nach 20 Stunden Lernen geschriebenes oder gesprochenes Esperanto besser versteht als Französisch, Deutsch, Italienisch oder Spanisch nach hundert Stunden Studium. Vierzig Stunden Unterricht und Praxis erlauben es einem Schüler, Esperanto so gut zu verstehen und zu nutzen wie es ihm zweihundert Stunden Unterricht und Praxis in Französisch oder Deutsch erlauben. ("An average college senior or graduate in twenty hours of study will be able to understand printed and spoken Esperanto better than he understands French or German or Italian or Spanish after a hundred hours of study. Forty hours of teaching and practice will equip a pupil in grade 7 or 8 to understand and use Esperanto as well as two hundred hours of teaching and practice will equip him in French or German (…)." Zitiert bei Julia S. Falk. Women, Language and Linguistics. Three American Stories from the First Half of the Twentieth Century. New York. 2002, S. 49-50) Etwa ein Dutzend Schulversuche ist stets zu ähnlichen Ergebnissen gekommen, Esperanto-Lerner ebenso: Esperanto kann man in ungefähr einem Viertel der Zeit lernen, die für europäische Sprachen wie Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch u.ä. nötig ist (und etwa ein Zehntel oder weniger der Zeit, die für Sprachen wie Chinesisch nötig ist).

Gaston Darren belässt es nicht bei einer einzigen Erwähnung angeblicher Schwierigkeit. Schon etwas vorher (S. 305) meint er zu Esperanto, "angesichts ihrer Schwierigkeiten" könne man sich fragen, "was um Himmels willen sich ihr Erfinder dabei gedacht hat, als er sie entwarf". Ist man mit Esperanto vertraut, fragt man sich eher, was um Himmels willen sich Gaston Dorren dabei gedacht hat, als er so etwas schrieb.

Kurz vor Ende seines Kapitels zu Esperanto fragt Dorren sich, „warum Ludwik Lejzer Zamenhof sich nicht mehr darum bemüht hat, die Sprache leicht erlernbar zu machen“ (S. 308). Auch hier liest sich das so, als sei Esperanto nicht leicht erlernbar, was es doch ganz offensichtlich ist. Erst im letzten Satz schreibt er etwas anderes: Die Welt verständige sich statt auf Esperanto auf Englisch – „eine Sprache, die zugegebenermaßen Esperanto in vielerlei Hinsicht dann doch wieder angenehm leicht erscheinen lässt“. Ach. Nun plötzlich doch, Esperanto „angenehm leicht“ im Vergleich zum Englischen.

Man fragt sich, ob der Autor sein Kapitel mal insgesamt angeschaut hat – erst ist Esperanto „schwierig“, es hat „Schwierigkeiten“, es hätte „leicht erlernbar“ sein sollen – und dann zum Schluss ist Esperanto „angenehm leicht“. So ähnlich äußert er sich übrigens auch auf seiner Internetseite: Esperanto ist relativ leicht im Vergleich mit Englisch, Französisch und einigen anderen Sprachen („Esperanto comes off easily compared to English, French, Italian and some other languages“ Esperanto whispers ). Wir kommen zur alten Frage, unter der schon Generationen von Schülern bei der Analyse von belletristischen Werken gestöhnt haben: Was will der Dichter damit sagen???

Dorrens Versuch, Esperanto mit anderen Sprachen zu vergleichen

So ganz leicht scheint Gaston Dorren die Betrachtung von Sprachen insgesamt nicht zu fallen; sein Vergleich des Esperanto mit anderen europäischen Sprachen gelingt ihm leider nicht, weil er offensichtlich nicht wahrnimmt, dass diese genau dieselben Strukturen haben wie Esperanto. Das ist kein Wunder, schließlich hat Zamenhof sich sorgfältig die anderen Sprachen angeschaut und in Esperanto genau deren Schemata übernommen, nur einfacher und in regelmäßiger Weise.

Auf Seite 307 schreibt Dorren, Esperanto mache mit Adjektiven „komische Sachen“ und führt fort: " ›Das hübsche Mädchen‹ ist zum Beispiel la bela knabino […], aber wenn es zwei Mädchen sind, kriegen nicht nur sie eine Endung verpasst – sie werden zu knabinoj […] –, sondern auch ihr Attribut: belaj. Noch merkwürdiger ist dabei, dass der Artikel unverändert bleibt: La belaj knabinoj, ›die hübschen Mädchen‹. Soweit ich weiß, macht keine andere europäische Sprache so etwas Merkwürdiges."

Schauen wir mal, ob es wirklich „keine andere europäische Sprache“ gibt, die „so etwas Merkwürdiges“ macht. Nehmen wir im Deutschen den Singular, die hübsche Frau, mit dem Plural, die hübschen Frauen. Hier sehen wir genau dasselbe Schema wie im Esperanto: Nicht nur das Substantiv Frau bekommt eine Endung, Frauen, sondern auch das Adjektiv, hübschen. Dieses Schema des Deutschen (und anderer Sprachen) hat Ludwik Zamenhof übernommen. Auch der Artikel die ist im Singular und Plural derselbe – alles so, wie in Esperanto.

Im Englischen finden wir zwar die Pluralbildung nur beim Substantiv, nicht beim Adjektiv, aber ebenso wie im Esperanto bleibt der Artikel unverändert: The beautiful woman, the beautiful women. Das Englische war wohl Zamenhofs Modell für die Entscheidung, nur einen bestimmten Artikel für alle Substantive zu nehmen, im Singular und Plural. Ist ja ziemlich praktisch.

Auch im Niederländischen, der Muttersprache des Autors, hat der Artikel oft im Singular und Plural dieselbe Form, nämlich bei den männlichen und weiblichen Substantiven: De jongen, de jongens (der Junge, die Jungen); de vrouw, de vrouwen (die Frau, die Frauen).

Im Französischen wiederum wird in der Regel sowohl Substantiv als auch Adjektiv in den Plural gesetzt, wie in Esperanto: La belle femme, les belles femmes.

Man kann sich fragen, was für merkwürdige Gedanken Dorren wohl gehabt hat, als er schrieb, soweit er wisse, mache keine andere Sprache „so etwas Merkwürdiges“. Was soll hier merkwürdig sein? Zamenhof hat ganz einfach Modelle aus bestehenden Sprachen in seine neue Sprache übernommen. Dass das durchaus sinnvoll ist, ebenso wie manches andere, das von Dorren bemäkelt wird, das hat Jonathan Cooper im einzelnen erläutert.

Wir können noch anfügen, welche Zwischenbemerkungen Dorren gemacht hat, die oben weggelassen wurden. Nach „la bela knabino“ schreibt er „das wirkt an sich schon seltsam – knabino sieht so männlich aus“; nach „sie werden zu knabinoj“ kann man lesen „ein Wort, das sich so gar nicht mit etwas Schönem in Verbindung bringen lässt“. Für jemanden, dem es nicht einmal gelingt, die Parallelitäten zwischen Esperanto und seiner Muttersprache Niederländisch, dem Englischen, dem Deutschen und dem Französischen herauszufinden, riskiert Dorren hier eine ziemlich dicke Lippe; es sind recht mutige und unsachliche Äußerungen.

Ansonsten hat Dorren eine Reihe von Änderungsvorschlägen für Esperanto zu bieten, von denen manche sicher auch eine gewisse Berechtigung haben. Allerdings: Egal, wie man eine geplante Sprache aufbaut, ob man das Modell aus der einen Gruppe von Sprachen oder aus einer anderen Gruppe von Sprachen nimmt – irgendjemand wird sich immer finden, der es gerne anders hätte. (Viele Leute sprechen im übrigen eine solche oder andere Sprachen, egal wie sie gebaut sind, auch leicht fehlerhaft – oft entsprechend dem Modell ihrer jeweiligen Muttersprache – und werden trotzdem verstanden; auch das wäre zu bedenken und zu erörtern.)

Änderungsvorschläge für Esperanto: Der Redaktionsschluss ist vorbei!

Bei Esperanto ist festzuhalten, dass der Redaktionsschluss für die Sprache lange verstrichen ist; er war zunächst auf das Ende des Jahres 1888 festgelegt (ein Jahr nach der ersten Veröffentlichung), dann wurde doch noch in den 1890-er Jahren eine Abstimmung unter den Lesern der Zeitschrift La Esperantisto angesetzt. Das Ergebnis war: Esperanto bleibt, wie es ist. Dorren kommt mit seinen Überlegungen mehr als hundert Jahre zu spät. Man kann demokratische Entscheidungen bemäkeln oder sie einfach akzeptieren. Esperanto ist heute kein Sprachprojekt mehr, sondern eine Sprache mit einer aktiven Sprachgemeinschaft von ein paar hunderttausend Menschen; ein paar Millionen haben Esperanto gelernt. Da ist die Begeisterung, die Sprache in irgendwelchen kaum erheblichen Punkten zu verändern, in etwa so groß wie bei den Sprechern des Niederländischen oder Englischen bezüglich ihrer Sprache.

Oder selbst eine neue internationale Sprache entwerfen?

Es steht im übrigen jedermann frei, eine – nach eigener Überzeugung – bessere internationale Sprache als Esperanto zu entwerfen. Das haben seit dem Erscheinen des Esperanto schon Hunderte von Sprachschöpfern versucht; einen größeren Erfolg als Esperanto hat keiner gehabt. Vermutlich ist Ido mit etwa einem Hundertstel der Sprecherzahl des Esperanto noch der erfolgreichste Versuch. Das deutet darauf hin, dass etwas wesentlich Besseres als Esperanto nicht gefunden werden konnte; der Management-Autor Peter F. Drucker hat mal in etwa geschrieben, es brauche schon eine Rationalisierung um etwa 30 %, um eine Chance zu haben, die bisherige Lösung für ein bestimmtes Problem zu verdrängen. Schließlich ist es so, dass die Leute sich nicht mit Änderungen beschäftigen wollen, wenn es kaum etwas bringt; so ist das auch bei der Sprache Esperanto.

Ohnehin kein großer Unterschied

Sehr recht hat Dorren mit seiner abschließenden Bemerkung zu seinen Änderungsvorschlägen: „Nicht, dass es einen großen Unterschied gemacht hätte.“ (S. 309.) Das stimmt. Esperanto lässt sich in etwa 25 % der Zeit lernen, die man für eine Sprache wie Englisch aufwenden muss; das kann man in den Berichten von einem Dutzend Schulversuchen nachlesen, seit knapp hundert Jahren. Es ist denkbar, dass Esperanto mit irgendwelchen Änderungen in nur 23 % oder gar nur 20 % der Zeit für das Englische zu lernen wäre. Allerdings ist das in der Tat nicht entscheidend: Ob man mit Esperanto 75 % der Zeit für das Englischlernen spart oder gar 80 % – das macht keinen erheblichen Unterschied für die Frage, ob man es lernt oder unterstützt.

Es wird leider viel Unsinn über Esperanto geschrieben...

Das Kernproblem für Esperanto ist seit langem, dass alle möglichen Leute, unter ihnen viele Sprachen-Fachleute, über diese Sprache eine große Menge Unsinn sagen und schreiben; eine Sammlung von falschen Aussagen zu Esperanto (vor allem von Sprachprofessorinnen und -professoren) findet sich bei der Gesellschaft für Interlinguistik. Die Sprachen-Fachleute (für andere Sprachen, über Esperanto haben sie in der Regel keinen einzigen wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht) betrachten kaum die Wirklichkeit der Esperanto-Sprachgemeinschaft. Sie machen sich nicht die Mühe, die Gegenargumente oder gegenteiligen Darstellungen zu ihren eigenen Aussagen herauszufinden, oder gar (vor einer Veröffentlichung) in Kontakt mit Leuten zu treten, die ein paar Jahrzehnte lang Esperanto sprechen und darüber nicht nur ein paar Seiten, sondern ein paar Dutzend oder ein paar hundert Artikel geschrieben haben. Das wäre vielleicht sinnvoll, dann wird man nicht anschließend in Einzelteile zerlegt und hat das Problem, dass man nicht weiß, was man nun machen soll: Wie ein richtiger Mann auf seinem Standpunkt beharren, und sei er noch so unsinnig. Oder zugeben, dass man sich geirrt hat und zurückweichen. Benjamin Disraeli wird mit dem Spruch zitiert, „Eines der schwierigsten Dinge dieser Welt ist es, zuzugeben, dass man Unrecht hat.“ (One of the hardest things in this world is to admit you are wrong.) Wie wahr.

Es ist für Außenstehende schwer, zutreffend über Esperanto zu schreiben.

Zutreffend ist natürlich auch, dass es nicht leicht ist, etwas über Esperanto zu schreiben, das die Wirklichkeit berücksichtigt. Bei einer solchen Menge an unzutreffenden Aussagen hat man Mühe, zutreffende Texte zu finden. Man kommt wohl einfach nicht auf die Idee, dass das, was einem von ganz seriös wirkenden Sprachprofessorinnen und Sprachprofessoren erzählt wird, leider oft unzutreffend ist, ebenso das, was in angesehenen Zeitungen und Verlagen erscheint. Ein großes Problem ist, dass falsche Aussagen nur sehr selten korrigiert werden. Das Buch ist gedruckt - der Schaden ist passiert; kein Verlag möchte wegen ein paar Unwahrheiten über Esperanto die ganze Auflage einstampfen. Und selbst im Falle einer Neuauflage - dieses Buch ist ein Beispiel dafür - werden die Unwahrheiten nicht korrigiert. Auch Zeitungen zeigen nur sehr geringe Begeisterung, falsche Aussagen zu Esperanto zu korrigieren - wie steht man dann da?!

Im Ergebnis findet man an allen möglichen Stellen, viel auch im Internet, unzutreffende Aussagen über Esperanto. Die Wikipedia ist im wesentlichen eine rühmliche Ausnahme, weil sie das Prinzip hat, dass die Aussagen auch belegt werden müssen; daher können sich dort falsche und unbelegte Aussagen nicht lange halten (naja, bei Esperanto ist das so, weil die Esperanto-Sprecher und andere ihn beachten - nicht in der ganzen Wikipedia). Der englische Wikipedia-Artikel über Esperanto ist evtl. etwas besser als der deutsche (der über lange Jahre Ziel eines Esperanto-Gegners war).

Hat Dorren bei den Neuauflagen etwas geändert?

Gaston Dorren hat sich wegen seiner Behandlung des Esperanto schon sofort nach Erscheinen der englischen Ausgabe 2014 viel Kritik eingehandelt. Er schreibt darüber auf seiner Seite languagewriter.com. Ian Carter hat seine Kritik auf der Seite wecutthecrap.com (wir lassen den Unsinn) dargestellt, unter der Überschrift „If you’re going to slag off Esperanto, do your homework.“ (Wenn du über Esperanto lästern willst, mach deine Hausaufgaben. Wecutthecrap.com ist nicht mehr im Netz. Der Inhalt ist bei web.archive.com gespeichert.)

Jonathan Cooper hat Dorren einen Offenen Brief mit sieben Kritikpunkten geschrieben (wie oben schon erwähnt), auf DoktorDada.com; Gaston Dorren hat darauf geantwortet. Wer mag, kann diese Auseinandersetzung nachlesen.

Soweit ich sehe, hat Dorren an seinem Text nichts Wesentliches geändert – warum auch?! Die Leserinnen und Leser sind ja schon von anderen über Esperanto falsch vorinformiert, da kann man in demselben Stil prima weitermachen. Möglicherweise hat Dorren außerdem die ganze Wirklichkeit des Esperanto und seiner Sprachgemeinschaft auch nach der vielfältigen Kritik nicht wahrgenommen.

Lu Wunsch-Rolshoven
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(Auf der Homepage von Gaston Dorren habe ich den Brief unten am 1. April 2020 als Kommentar eingetragen; Freischaltung steht aus. - Dieser Brief ist frei zum Abdruck und für sonstige Verwendung unter Namensnennung, ohne Bearbeitung - aber natürlich gerne Kürzung, wenn diese kenntlich gemacht wird. Also nach Creative Commons CC BY-ND. Wer den Text nutzen, aber kürzen oder anders bearbeiten möchte, soll bitte auf das Original verweisen.)

Dear Mr Dorren,

I have read the chapter about Esperanto in your book "Lingo" (English and German editions) and some other chapters as well as your posts and comments here. Are you sure that you really understand why many Esperanto speakers are not amused about what you wrote? At least in my understanding, you don't interpret their anger very realistically.

1) Is Esperanto difficult or easy - if compared to other languages?

For me it's rather simple: You didn't tell the truth about how easy Esperanto is in fact. I am really sorry that it's like that. I suppose, lots of Esperanto speakers felt the lack of truth, even if they didn't say it that way.

In the English version you wrote: "It perhaps comes as a surprise to be told that Esperanto is difficult." No, Esperanto is not difficult - at least, if you compare it to other languages like English, which is the normal way of doing it. It just takes about a fourth of the time you need for the same level in English. (On the other hand, yes, Esperanto is more difficult than drinking e. g. a glass of water, I agree... But let's stay a bit serious.)

Some lines before, you wrote that Esperanto is "a language whose difficulties might make an English speaker wonder what on earth its inventor was thinking of when he devised it". Here again you speak about "difficulties" of Esperanto - but in fact most Esperanto learners are quite happy about the _lack of difficulties_ in Esperanto after they had to learn languages as difficult as e.g. English.

You are well aware that all this is not really true, see your remark on p. 309 of the German edition where you wrote about English that it is "eine Sprache, die zugegebenermaßen Esperanto in vielerlei Hinsicht dann doch wieder angenehm leicht erscheinen lässt."

2) What would happen, if Esperanto were even easier?

In the English edition the final paragraph is: "But ultimately, it may be just as well that he made Esperanto as difficult as he did. Had he made it easier, what might have happened? Esperanto might have become a world language after all, and we would all have had to learn it. Compulsory bilingualism? Maybe that’s best left to the continentals."

It would not have made any real difference, if Zamenhof had made Esperanto even easier. Esperanto can be learned in about a fourth or a fifth of the time needed for languages like English, French, Spanish or German. That has already been known for nearly a century, after e.g. the research of the psychologist Edward L. Thorndike and his associates Laura H. V. Kennon and Helen S. Eaton. A summary states in 1931 that
"an average college senior or graduate in twenty hours of study will be able to understand printed and spoken Esperanto better than he understands French or German or Italian or Spanish after one hundred hours of study. Forty hours of teaching and practice will equip a pupil in Grade 7 or 8 to understand and use Esperanto as well as two hundred hours of teaching and practice will equip him in French or German."
Julia S. Falk. Women, Language and Linguistics. 1999, p. 49-50

Following this study by Thorndike et al. Esperanto can be learned in about 20 % of the time needed for the other languages mentioned. Would 15 % have made any difference? Probably not. Instead of 200 hours for other languages you need 40 hours for Esperanto, 160 hours less than for French, for example. If it was 170 hours less - would that make an important difference? Certainly not. It was not this little difference - it was the interest of the English speaking countries and the interest of the linguists in many countries which prevented the world from appreciating Esperanto. It was the fact that lots of linguists and other so called language experts told a lot of lies and rumours about Esperanto, over many decades and still to this day.

The linguists in the United States were not amused seeing the results about the learning times for Esperanto - so they simply ignored them and didn't tell anyone about this fact. Julia S. Falk wrote:
"Further, few linguists would have welcomed results that challenged their own livelihood by claiming an advantage to an artificial language over the foreign languages they normally taught in the United States. (...)" (same book, p. 50)

It is known that linguists publish a lot of untrue information about Esperanto, see my article. For that reason it is very difficult to get a realistic understanding of Esperanto and of the growing Esperanto language community, I know.

3) Is the use of Esperanto decreasing or increasing?

I suppose you think that the number of Esperanto speakers is decreasing and Esperanto is used less than before. Well, did you know that China has been publishing daily news in Esperanto, since 2001, on esperanto.china.org.cn? Did you know that China gives money to publish the Unesco Courier in Esperanto? Did you know that there is a Chinese Esperanto Museum, in fact the biggest such museum in the world?

Did you know that Duolingo offers Esperanto courses in three languages, English, Spanish and Portuguese and that Esperanto courses in Chinese and French are being prepared?

Did you know that during the last twelve months there have been around 700,000 people studying Esperanto in these three languages English, Spanish and Portuguese? (Compare this with Catalan, learned by around 665 000 learners in one year; offered in Spanish.) How many languages are there that can be learned in three or five languages on Duolingo? (Around 9: English, ~22 languages, German 9, Spanish and French 8, Italian 5, Portuguese, Russian, Swedish and Esperanto, 3)

Are you really sure Esperanto is a no-hoper? Did you name the chapter that way because you thought that fewer and fewer people were learning Esperanto and that nevertheless those stupid Esperanto enthusiasts still hoped for success for Esperanto? (I suppose, most people do in fact think that the number of Esperanto speaking people is decreasing. So I often ask journalists and linguists why they said so. Up to now I haven't had any satisfying answer. After giving me some erroneous causes, some misunderstandings, they usually do not want to discuss it any longer...)

In fact, Esperanto is spreading more and more (as you may read in the beginning of my article mentioned above). Yes, I am hoping that Esperanto will continue to spread even more in the future, but mainly I just suppose that this very long trend which we can see for many decades will continue. Up to now I can't see why this trend should stop.

4) Economic and political reasons

You agreed with the message of kanguruo. You answered him: "And you are perfectly right that Esperanto has never caught on for reasons that are largely economic and political (rather than its grammar (...)"). I am sorry, I do _not_ agree.

First, Esperanto has been spreading throughout its history. See the data (e.g. in my article or on Statistiko de Esperantujo, Wikipedia). I cannot see a significant period of decrease - can you? (Just around 1910 - 1913.) Do you have data for such a phenomenon? Or do you just believe in what the rumours say about Esperanto? Any evidence?

Second, economic and political reasons seldom lead us all in the same direction. It is true that for the United States Esperanto is not the best solution. See David Rothkopf, 1997: "And it is in the economic and political interests of the United States to ensure that if the world is moving toward a common language, it be English". In Praise of Cultural Imperialism? Effects of Globalization on Culture

But, please, let's consider that there is more than one actor in the international sphere. It is in fact in the economic and political interests of China to promote Esperanto (and Chinese, at the same time; and many Chinese are learning English, sure). There are some reasons for this: Esperanto can be learned in about a fourth of the time needed for English; this means a lot of time and money, because if a Dutch person needs 1000 hours to reach a certain level in English, a Chinese person needs about 3000 hours. If a Dutch person learns Esperanto up to the same level, this will need only about 250 hours; if a Chinese person learns Esperanto up to that same level, this will need only about 750 hours. So for a Dutch person Esperanto means a saving of about 750 hours of study compared to English, for a Chinese person Esperanto means a saving of about 2250 hours of study. I suppose that's why China supports Esperanto, with at the moment around 40 full time employees working for their Esperanto internet sites.

It may be in the political interests of the US to have English as a common world language - but for China this is not very helpful, just because it is so helpful for the US. For China Chinese would be better (but that means a lot of learning time for other nations). And: Esperanto is much better for China than English is.

5) The world with English - an international society with four classes.
A political reason for Esperanto

I shall add some considerations about the effect of English as the main international language.

English means a world society of four classes. At first there are the native speakers of English - they do not have to learn English as a foreign language, zero hours of special learning time. Then there are people like the Dutch or Swedish - they need, let's say, about one thousand hours for a certain level in English; second class. Polish and Hungarian and Finnish people may need about two thousand hours for the same level, they form the third class. Then there are people like Chinese or Japanese or people from Arab countries; they need about three thousand or more hours for this same level. They thus form the fourth class.

Let's have a look at the economic consequences. As a rough estimate let's calculate 5 euros for the teaching cost of one language hour and (only) 10 euros for the time (because if someone does not use the time to learn, he or she can use it to earn money). So 15 euros for each hour. English people have to invest nothing, Dutch people 15 000 euros, Finnish people around 30 000 euros and Chinese people around 45 000 euros or more - all for a similar thing, the ability to participate in world communication. (Not totally similar, because the chances of being a text producer and influencer of the public is much higher, if English is your native language or an easy language as for Dutch people.)

You seem to be in favour of such a four class society. You wrote at the end of the chapter on Esperanto, as already quoted above, speaking to English natives: "Esperanto might have become a world language after all, and we would all have had to learn it. Compulsory bilingualism? Maybe that’s best left to the continentals."

It does not come as a surprise that people from English speaking countries do (more or less) all speak English. For Dutch and Swedish people it's about 90 %. For Polish or Hungarian people it's around 30 or 20 %.
See Eurobarometer languages, 2012, p. 21
For Chinese people it's probably well under 10 %.

I call this lack of justice. What do you call it?

The consequence is that texts in English are mainly written by English natives - the books, the English wikipedia, a lot of songs, many films... The greater the language distance from English, the smaller is the chance to participate in the English speaking world. So English is very good for knowing what English natives think and how they see the world. But it's not very good for understanding the world as a whole or for giving people from other countries an equal share. This is something some small countries understand - so they are supporting Esperanto, like Poland and Croatia who declared Esperanto to be an immaterial cultural heritage or a cultural good, like Hungary where Esperanto has equal rights with other languages in some respects, like China, promoting Esperanto in different ways.

If you object that there still is some inequality with Esperanto: Yes, there certainly is. But to a much lower degree. Instead of 1000 hours of English learning for Dutch people and something like 2000 hours for the Polish, and 3000 for the Chinese, we have 250 hours of Esperanto learning to the same level for the Dutch and English people, 500 for the Polish and 750 for the Chinese. Or, in terms of money, using the same calculation as above: The entrance fee for international communication is only about 4000 euros for the Dutch, 8000 for the Polish and 12000 for the Chinese. No, we don't arrive in a perfect world, but in a world which strives to give people from around the world the most similar conditions in the language area that we are able to imagine.

And, of course, it's much easier to express yourself in Esperanto than it is to express yourself in English, even if you are Polish or Chinese. That's why the Esperanto wikipedia is written by people from many dozens of mother tongues, Esperanto books as well and so are Esperanto songs and films.

Are you still sure your chapter about Esperanto is true and realistic and fair to the Esperanto speaking community?

Is it fair to your readers to misinform them in such a way?

Regards

Louis v. Wunsch-Rolshoven

Über Esperanto
 

Über Esperanto
Spricht jemand Esperanto?

31.01.2020

Der Kontakt mit Sprachfachleuten liefert immer wieder neue Erkenntnisse. Gerade wurde uns mitgeteilt, dass ein Deutsch-Dozent an der Technischen Universität Berlin vor kurzem allen Ernstes behauptet haben soll, niemand spreche Esperanto.

Verblüffend, wenn man die Wirklichkeit des Esperanto kennt - weniger verblüffend, wenn man weiß, was alles an Unwahrheiten über Esperanto von Professorinnen und Professoren der Sprachwissenschaft und anderer Fächern bisher schon so verbreitet worden ist... Vgl. die entsprechende Sammlung "Zum Bild des Esperanto aus der Sicht einiger Sprachwissenschaftler". Da wundert es dann nicht, wenn jemand die dort enthaltenen Aussagen übernimmt in dem Glauben, der oder die Autor/in werde schon wissen, was er oder sie da sagt. Ist aber oft nicht der Fall.

Über Esperanto
 

Über Esperanto, Sprachpolitik
"Esperanto in der EU". Diskussionspapier des Vereins EsperantoLand

10.05.2019

Schon vor einiger Zeit hat der Verein EsperantoLand seine Auffassungen zu "Esperanto in der Europäischen Union" in einem Papier dargelegt ( Stand Mai 2015). Kernpunkt ist die Anregung an die EU-Kommission, dass "Esperanto als eine in der EU gesprochene Sprache" anerkannt und dokumentiert wird. Weiterhin sollten Esperanto-Unterricht und -Verwendung ähnlich gefördert werden wie bei anderen Sprachen der EU.

Das Papier regt ferner an,
- dass Esperanto als Wahlfach an Schulen und Unis angeboten werden soll (so wie heute schon z. B. in Ungarn),
- dass an Schulen eine oder zwei Unterrichtsstunden über Esperanto angeboten werden sollen (zumal der Wissensstand zu Esperanto gering ist und auch viele unzutreffende Gerüchte in Umlauf sind),
- dass die EU-Kommission dies koordiniert gemäß ihrer Aufgabe, in Bereichen wie Bildung, Jugend und Kultur eine Koordination der Politik der EU-Mitgliedsländer zu unterstützen.

In der Einleitung wird die heutige Situation der Esperanto-Sprachgemeinschaft in der EU dargestellt. So heißt es u. a.: "Zumindest hunderttausend EU-Bürger sprechen Esperanto ausreichend, um es nutzen zu können." Diese Zahl ergibt sich aus verschiedenen Schätzungen über die Zahl der Esperanto-Sprecher weltweit und dem Anteil der europäischen Mitglieder des Esperanto-Weltbundes im Vergleich zur Gesamtzahl der Mitglieder dieses Verbandes: Die Sprachen-Seiten ethnologue.com geben etwa 2 Millionen Esperanto-Sprecher weltweit an, unter Bezug auf einen Artikel von Amri Wandel (2015, How many people speak Esperanto?). Der Esperanto-Weltbund gibt für 2017 eine Gesamtzahl von 4365 sog. "individuellen" Mitgliedern an (d. h. Direktmitglieder, nicht über Landesverbände; Zeitschrift Esperanto, majo 2018, S. 119). Von diesen Mitgliedern leben 2262 in einem der 28 Länder der EU (z. B. Deutschland 440, Frankreich 418, Belgien 114, Polen 100, ...), also etwa die Hälfte der weltweiten Mitglieder des Esperanto-Weltbunds. Es ist anzunehmen, dass auch die Verteilung der Esperanto-Sprecher nicht sehr stark von dieser Verteilung der Mitglieder abweicht; daher kann davon ausgehen, dass von den genannten etwa zwei Millionen Esperanto-Sprechern weltweit etwa eine Million in der EU leben. Die Angabe in dem Diskussionspapier geht von einer Mindestzahl von hunderttausend aus, um Diskussionen um Zahlen zu vermeiden.

Über Esperanto
Sprachpolitik
 

Wissenschaft/Interlinguistik, Über Esperanto
Esperanto als Hauptsprache von Einzelpersonen

04.05.2019

en Esperanto

auf englisch

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Verwendung des Esperanto mehr und mehr zugenommen. Dies zeigt sich auch daran, dass es mittlerweile zumindest etwa hundert Personen gibt, für die Esperanto zur Hauptsprache geworden ist, also zu der Sprache, die sie mehr nutzen als ihre anderen Sprachen.

So oft und so lange nutzen Esperanto unter anderem Angestellte von Esperanto-Organisationen, von denen viele auch zuhause mit ihrem Partner und ihren Kindern Esperanto sprechen. Andere nutzen Esperanto viel in ihrer freien Zeit, eventuell neben einer Teilzeittätigkeit oder im Rentenalter. Manche arbeiten auch als ehrenamtliche Mitarbeiter in einer Esperanto-Organisation oder in Internet-Projekten.

Bei einer Befragung auf Facebook (Gruppe "Esperanto") haben zwischen dem 17. Juli 2018 und dem 4. Mai 2019 insgesamt 88 Personen mitgeteilt, dass sie Esperanto in den vergangenen zwölf Monaten in mehr als 50 % ihrer Zeit genutzt haben; in den ersten drei Wochen, bis zum 11. August 2018, haben dies 57 Personen ausgewählt, bis Ende August 76 Personen.

Die Frage lautete (übersetzt aus dem Esperanto): In welchem Anteil der Zeit des Jahres nutzt du Esperanto? (Beispiel: Vielleicht arbeitest du in einer nationalen Sprache, nutzt zuhause Esperanto, machst vier Wochen in einem Esperanto-Umfeld Ferien. Also ergibt sich vielleicht während eines Arbeitstages 30 % Esperanto, am Wochenende 80 %; im Mittel während einer Woche vielleicht 5x30+2x80=310; 310/7 ~ 45 % Esperanto. Im Jahr 11x45+1x100 ~ 600; 600/12 ~ 50 %).
ZUSATZ. Zur Präzision und Erklärung:
In welchem Teil der vergangenen 12 Monate hast du in etwa Esperanto genutzt?

Nach Stand vom 4. Mai haben außer den 88 Personen, die angaben, Esperanto in mehr als 50 % ihrer Zeit zu nutzen, weitere 71 Personen mitgeteilt, dass sie Esperanto in 26 bis 50 % ihrer Zeit nutzen. In 11 bis 25 % der Zeit nutzen laut der Befragung 35 Personen Esperanto. Für 0 bis 10 % entschieden sich 224 Personen. Insgesamt haben also 418 Personen teilgenommen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Befragung offen ist, nicht etwa anonym - jeder Facebook-Nutzer kann die Liste der Personen für die einzelnen Möglichkeiten einsehen.

Man kann vermuten, dass es außer den Personen, die an der Befragung teilgenommen haben, weitere Personen gibt, bei Facebook oder außerhalb, für die Esperanto mittlerweile zur Hauptsprache geworden ist. Natürlich mag es auch unzutreffende Angaben oder Fehlschätzungen geben - dies dürfte allerdings selten vorkommen. Insgesamt ist also anzunehmen, dass die Zahl der Personen mit Esperanto als Hauptsprache derzeit im Bereich zwischen hundert und mehreren hundert Personen anzusiedeln ist.

Als Beispiele von Personen mit Esperanto als Hauptsprache seien zwei Väter von esperantosprachigen Kindern (aus dem Bekanntenkreis des Autors) vorgestellt. Beide arbeiten seit vielen Jahren bei Esperanto-Projekten mit, die in starkem Maße an das Internet geknüpft sind; beide gehen keiner anderen Arbeit nach. Die Partnerin des einen (der andere hat derzeit keine Partnerin) sowie ein sehr großer Anteil der Freunde und Bekannten der beiden sprechen Esperanto; der Kontakt mit diesen wird persönlich sowie per Internet gepflegt. Beide nehmen mehrmals im Jahr an Esperanto-Veranstaltungen teil, die oft eine Woche dauern. An Kontakten zur nicht-esperantosprachigen Außenwelt bleibt zum einen ein Teil der Familie, zum anderen der Einkauf; hierzu wurde mitgeteilt, dass heutzutage das Einkaufen praktisch ohne Worte ablaufe (teils über automatische Kassen) und dass der Kontakt zur restlichen Familie nur alle paar Wochen stattfindet (bzw. im Falle des andern noch seltener, da er in einem anderem Land lebt). Die beiden Personen haben einen Esperanto-Anteil an ihrer sprachlichen Kommunikation von 85 bzw. 95 % angegeben.

Louis v. Wunsch-Rolshoven
EsperantoLand

Wissenschaft/Interlinguistik
Über Esperanto
 

Sprachkurse/Unterricht
Esperanto oft besser beherrscht als andere Sprachen

18.03.2019

Viele Esperanto-Sprecher berichten, dass sie Esperanto besser sprechen als ihre anderen Fremdsprachen. In einer Umfrage bei Facebook wurde gefragt, wie lange es dauert, bis ein solches Niveau erreicht wird. Etwa 50 - 80 % haben weniger als ein Jahr oder etwa ein bis zwei Jahre bis zum Erreichen dieses Niveaus gebraucht.

Die Frage lautete (aus dem Esperanto übersetzt): Wenn du mit dem Erlernen von Esperanto nach anderen Fremdsprachen (nach einer anderen Fremdsprache) begonnen hast und wenn Esperanto jetzt deine beste Fremdsprache ist: Nach etwa wieviel Jahren nach dem Beginn des Lernens von Esperanto wurde es deine beste Sprache?

Antwortmöglichkeiten waren (201 Antworten):
weniger als ein Jahr (75 Antworten; 37 %)
1 - 2 Jahre (87; 43 %)
3 - 4 Jahre (30; 15 %)
5 - 7 Jahre (3)
8 - 10 Jahre (5)
11 - 15 Jahre (0)
16 - 20 Jahre (0)
Mehr als 20 Jahre (1)

Nach der Untersuchung haben also 80 % der Antwortenden ein besseres Niveau als in ihren anderen Fremdsprachen nach höchstens zwei Jahren erreicht.

Die Untersuchung wurde am 29. Oktober 2017 in der Facebook-Gruppe "Esperanto" eingestellt. Insgesamt haben bisher 201 Personen teilgenommen (bis März 2019). In den ersten drei Tagen haben 99 Personen geantwortet:
weniger als ein Jahr (32; 32 %)
1 - 2 Jahre (41; 20 %)
3 - 4 Jahre (23; 11 %)
8 - 10 Jahre (3)
andere Dauer (0)

Von denjenigen, die relativ rasch geantwortet haben, hat also nur etwa die Hälfte angegeben, dass es höchstens zwei Jahre gedauert hat, bis Esperanto ihre beste Fremdsprache war. Es ist denkbar, dass sich die später Antwortenden von den bisherigen Antworten haben beeinflussen lassen. Es ergibt sich insgesamt ein Median im Bereich von ein bis zwei Jahren (Median: Die Hälfte der Antworten liegt darunter, die andere Hälfte darüber).

In den Antworten ist davon zu lesen, dass einzelne Personen Esperanto schon nach wenigen Monaten besser als ihre anderen Fremdsprachen beherrschten, weil in diesen das Niveau eher gering war.

"Ist Esperanto deine beste Fremdsprache?"

Die oben beschriebene Umfrage ist eine Folge-Umfrage zu einer früheren. Bei dieser war gefragt worden, ob Esperanto die am besten beherrschte Fremdsprache ist; die Umfrage richtete sich nur an Personen, die vor mindestens fünf Jahren mit dem Lernen von Esperanto begonnen haben.

Die Frage lautete hier (aus dem Esperanto übersetzt): Wenn du Esperanto mindestens fünf Jahre lang sprichst: Ist Esperanto deine am besten beherrschte Fremdsprache (aktive Sprachbeherrschung; "Fremdsprache" soll sein: nach dem 6. Lebensjahr erlernte Sprache)? Ähnlich wie eine andere Sprache? Die zweitbeste Fremdsprache?
(Kommentiere bitte evtl. zu deinen Lebensumständen, z. B. mit einem Anderssprachigen zusammenlebend, in einer Region mit zwei Hauptsprachen lebend, Fremdsprachenlehrer...)

Antwortmöglichkeiten waren (228 Antworten):
Beste Fremdsprache (168 Antworten; 74 %)
Beste Fremdsprache ähnlich wie eine andere (13; 6 %)
Zweitbeste Fremdsprache (31; 14 %)
Drittbeste Fremdsprache (9; 4 %)
Ähnlich gut wie die Hauptsprache zuhause (5)
Wie eine verwandte Sprache (2)

Für etwas drei Viertel der Antwortenden ist Esperanto also diejenige Fremdsprache, die sie am besten beherrschen. Mehrere Kommentatoren teilten mit, Esperanto werde nicht als Fremdsprache empfunden.

Die Untersuchung wurde am 13. Oktober 2014 in der Facebook-Gruppe "Esperanto" eingestellt. Insgesamt haben bisher 228 Personen teilgenommen (bis März 2019). Unter den ersten 97 Personen war die Verteilung wie folgt:
Beste Fremdsprache (67 Antworten; 69 %)
Beste Fremdsprache ähnlich wie eine andere (10; 10 %)
Zweitbeste Fremdsprache (17; 18 %)
Drittbeste Fremdsprache (3)

Der Unterschied zum Stand nach 228 Antworten ist eher gering.

Lu Wunsch-Rolshoven

[EsperantoLand, Facebook]

Sprachkurse/Unterricht
 

Sprachkurse/Unterricht
Etwa 20 Stunden lernen bis zur Benutzung in der Praxis

17.03.2019

Esperanto ist in ungefähr einem Viertel der Zeit zu erlernen, die man für andere Sprachen wie Englisch oder Spanisch braucht. Was heißt das in der Praxis - wie lange muss man lernen, bis man die Sprache auch außerhalb einer Kurs-Situation anwenden kann? EsperantoLand hat dazu eine Umfrage bei Facebook gemacht. Mehr als die Hälfte der Antwortenden hat schon nach weniger als 20 Stunden damit angefangen, Esperanto in der Praxis zu nutzen.

Die Frage lautete (aus dem Esperanto übersetzt): Wie lange hast du Esperanto gelernt, bevor du angefangen hast es zu benutzen? Wieviel Unterrichtsstunden (45 Min.) hast du Esperanto in einem Kurs und im Selbststudium gelernt, bevor du begonnen hast, die Sprache in "normalen" Situationen zu benutzen (Lektüre von Texten, Konversation, Internet...)?

Antwortmöglichkeiten waren (86 Antworten):
weniger als 20 Unterrichtsstunden (50 Personen; 58 %)
20-29 (16; 17 %)
30-39 (4)
40-49 (4)
50-59 (2)
60-69 (0)
70-79 (0)
80 oder mehr (10)

Antworten mit hohen Stundenzahlen kommen, wie sich bei Nachfragen gezeigt hat, oft von Personen, die vor vielen Jahrzehnten Esperanto gelernt haben und damals keine Gelegenheit hatten, Esperanto in der Praxis zu nutzen. Heute nutzen Esperanto-Lernende oft nach kurzer Zeit Esperanto-Texte im Internet.

Die Untersuchung wurde am 22. März 2012 auf der Facebook-Seite von EsperantoLand eingestellt. Insgesamt haben 86 Personen teilgenommen (bis 2019; die allermeisten haben in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung geantwortet).

Lu Wunsch-Rolshoven

[EsperantoLand, Facebook]

Sprachkurse/Unterricht
 

Wissenschaft/Interlinguistik, Über Esperanto
Esperanto - eine weltweite "Verkehrs- und Bildungssprache"

12.03.2019

Esperanto hat 1000 MuttersprachlerInnen und etwa 2 Millionen Esperanto-SprecherInnen (Nutzer) insgesamt, so der Sprachinformationsdienst ethnologue.com. Esperanto wird als eine "Verkehrs- und Bildungssprache" angesehen (Stufe 3 der dreizehnstufigen EGIDS-Skala zur Bewertung von Sprachen; Stufe 1 ist eine Nationalsprache wie Deutsch, ab Stufe 6 werden Minderheitensprachen aufgeführt).

SIL International: Erforschung von Sprachen

Die Internetseiten ethnologue.com werden von SIL International herausgegeben (ursprünglich Summer Institute of Linguistics), einer christlich orientierten, wissenschaftlichen Organisation, die sich im Sprachenbereich laut Selbstdarstellung der Erforschung, Übersetzung, dem Training und der Entwicklung von Materialien widmet. Die Seiten und die seit 1951 herausgegebene Buchversion gelten als Standardwerk zur Beschreibung der Sprachen der Welt.

Die Skala EGIDS

Die Skala EGIDS (Erweiterte Abgestufte Intergenerationelle Veränderungsskala; Expanded Graded Intergenerational Disruption Scale) gibt eine Einschätzung der Vitalität bzw. Gefährdung von Sprachen. Die Stufe 3 für Esperanto zeigt an, dass Esperanto u. a. in Massenmedien verwendet wird und im Kontakt zwischen verschiedenen Regionen.

Eine deutschsprachige Beschreibung von EGIDS mit Quellen findet sich in der Wikipedia.

Beschreibung des Esperanto 2005 bis 2016

Im Zeitraum von 2005 bis 2016 war die Beschreibung des Esperanto bei ethnologue einigen Veränderungen unterworfen. Von zumindest August 2005 bis Dezember 2008 wurde die "Bevölkerung" (offensichtlich: die Zahl der Muttersprachler) mit 200 bis 2000 angegeben; weiterhin wurden 2 Millionen Zweitsprecher erwähnt. Zumindest ab August 2009 bis Dezember 2012 war bei Bevölkerung zu lesen, es sei keine Schätzung verfügbar; eine Bibliographie zu Esperanto als Muttersprache ist auf den Seiten zu Esperanto-Muttersprachlern in der Esperanto-Wikipedia zu finden, mit etwa einem Dutzend Artikeln bis 2006, allerdings wohl lediglich zwei davon auf Englisch in bekannteren Zeitschriften.

Nach Einführung der Skala EGIDS war Esperanto zunächst auf Stufe 6a eingeordnet (lebhaft/gebräuchlich; 3/2013 bis etwa 2/2015); es folgte Stufe 5 (sich entwickelnd/beständige Schriftsprache, zumindest 5/2015 bis 1/2016). Danach erfolgte eine Einordnung auf Stufe 9 (nur Zweitsprache, 3/2016 bis etwa 12/2016) und seit etwa März 2017 die derzeitige Stufe 3.

Esperanto als Muttersprache und lebende Sprache

Die häufigen Veränderungen sind bemerkenswert; sie spiegeln vermutlich das weite Spektrum der Beurteilung der Sprache Esperanto innerhalb der Sprachwissenschaft wider. Für die Einordnung des Esperanto ist es sehr wesentlich, dass die etwa tausend Esperanto-Muttersprachler erwähnt werden - schließlich gilt etwas als "lebende Sprache", wenn eine muttersprachliche Gemeinschaft besteht.

Das Bild des Esperanto in der Öffentlichkeit

Es ist anzunehmen, dass die Informationen, die auf den Seiten von ethnologue.com in früheren Jahren zu finden waren, gelegentlich das Bild des Esperanto in der Öffentlichkeit oder bei Fachleuten beeinträchtigt haben. Den Herausgebern der Seiten ethnologue.com gebührt großer Dank, dass sie nun die tatsächliche Situation des Esperanto und seiner Sprachgemeinschaft darstellen.

Zur Vertiefung

Die Skala EGIDS ist eine Weiterentwicklung der 1991 von J. A. Fishman vorgestellten Skala GIDS (Fishman, J. A., 1991, Reversing language shift, Clevedon, UK, Multilingual Matters Ltd.). EGIDS wurde 2010 in einem Artikel von M. Paul Lewis und Gary F. Simons erläutert ( Assessing endangerment: Expanding Fishman's GIDS. Revue Roumaine de Linguistique 55(2). April 2010. Hinweis: Der Verweis führt zu einer Vorversion von Sept. 2009). M. Paul Lewis ist der Herausgeber von Ethnologue: Languages of the World; Gary F. Simons ist u. a. geschäftsführender Direktor von Ethnologue.

Die Einordnung des Esperanto in Stufe 3 nach der Skala EGIDS ergibt sich aus dem Entscheidungsbaum auf S. 30 des Artikels; Esperanto ist eine nicht offizielle Verkehrssprache (vehicular).

Louis F. v. Wunsch-Rolshoven

Großen Dank für mehrere Anregungen zu diesem Text an Claudia Hamelbeck und Bernhard Pabst.

[ethnologue.com]

Wissenschaft/Interlinguistik
Über Esperanto
 

Markennamen
Drei Oscars für den Film ′Roma′ der Produktionsfirma "Esperanto-Filmoj"

05.03.2019

en Esperanto

Der Film "Roma" des Regisseurs Alfonso Cuarón hat drei Oscars bekommen; sein Unternehmen heißt "Esperanto-Filmoj". Der Film wurde als bester fremdsprachiger Film prämiiert. Außerdem wurde der Film für die beste Kamera ausgezeichnet und Cuarón für die beste Regie, wie man bei der Nachrichtenagentur Bloomberg lesen kann. Der Film ist eine gemeinsame Produktio der drei Unternehmen Netflix, Participant Media und Esperanto-Filmoj.

"Mein Herz unterstützt Esperanto"

Alfonso Cuarón hat den Namen für seine Produktionsfirma nicht ganz zufällig ausgewählt, wie er 2013 in einem Interview mit dem Filmemacher Sam Green erläuterte, das man auch auf Esperanto lesen kann. Er sagte damals, dass er Filme in anderen Sprachen machen möchte und dass er Filme in verschiedenen Ländern gedreht hat. Er glaube, dass die Menschen als Menschen geboren werden und erst später einen Pass erhalten. Also suchte er einen Namen, der diese Idee einer universellen Sprache unterstützt. Trotz irgendwelcher Kritik von ihm unterstütze sein Herz weiterhin die Idee des Esperanto.

Eine große Idee

Cuarón unterstreicht, dass sein Herz bei den Esperanto-Sprechern ist. Vielleicht gebe es ja irgendeinen Weg, auf dem es möglich wäre, dass die Esperanto-Bewegung geradezu explodieren würde. Esperanto sei ja eine große Idee. Es freue ihn, dass Menschen tatsächlich Esperanto lernen und sich die Sprache verbreite. Es sei nicht überraschend, dass die großen Ideologien Esperanto verfolgt haben - die Nazis und auch Stalin sahen Esperanto als gefährlich an. Offensichtlich kennt Cuarón ein wenig die Geschichte des Esperanto.

Mehr Filme von Esperanto-Filmoj (derzeit 25 Filme) in der Datenbank IMDb.

[Bloomberg, Sam Green]

Markennamen
 

Computer/Internet
Esperanto bei Mozilla-Sammlung mit gesprochener Sprache

04.03.2019

en Esperanto

Mozilla hat mehr als tausend Stunden gesprochener Sprache mit zugehöriger Transskription veröffentlicht. Dies wird kostenlos zur Verfügung gestellt und soll vor allem kleineren Unternehmen bei der Erstellung von Sprachen-Software helfen. Unter den 18 Sprachen der ersten Version findet sich auch Esperanto.

Auf den Seiten des Common-Voice-Projekts ist zu lesen, dass diese Initiative von Mozilla dabei helfen soll, Maschinen beizubringen, wie echte Menschen zu sprechen; auch diese Seite ist in Esperanto verfügbar. Man kann dort finden, dass in Esperanto bisher 9 Stunden aufgenommen wurden, von denen 5 Stunden bestätigt sind. Es bleibt zu hoffen, dass noch viele Aufnahmestunden hinzukommen, um die Basis zu verbreitern und die Erstellung von Software zu erleichtern.

Die Nachricht wurde an so mancher Stelle im Internet veröffentlicht. Bei der Fachpublikation ZDNet kann man lesen, dass zu den verfügbaren Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, das chinesische Mandarin, Spanisch, Baskisch, Niederländisch, Esperanto und Farsi gehören. "Mit dabei sind auch weniger verbreitete Sprachen wie Walisisch und die in Algerien gesprochene Berbersprache Kabylisch." Esperanto wird bemerkenswerterweise in der ersten Kategorie aufgeführt, nicht bei den "weniger verbreiteten" Sprachen.

[ZDNet]

Computer/Internet
 

Über Esperanto, Sprachpolitik
Esperanto in Kroatien als immaterielles Kulturgut anerkannt

26.02.2019

Die Republik Kroatien hat die Esperanto-Tradition in Kroatien als immaterielles Kulturgut anerkannt. Damit werden Esperanto und die Esperanto-Kultur auch vom Staat geschützt und gefördert, etwa in Bibliotheken und Archiven. Die Entscheidung des kroatischen Kulturministeriums vom 11. Februar wurde erst vor kurzem bekannt.

In der Entscheidung werden verschiedene Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung des Kulturguts aufgeführt, u. a. die Sicherung der öffentlichen Verfügbarkeit. Auch Schulung sowie wissenschaftliche Behandlung werden erwähnt.

Aktualisierung 14. März 2019

Ein Bericht über die Anerkennung von Esperanto in Kroatien ist im Eŭropa Bulteno 2/2019 erschienen (S. 1-2); dort ist auch eine Esperanto-Übersetzung der Entscheidung zu finden (S. 3-6); Texte in Esperanto übersetzt Google Translate.

Über Esperanto
Sprachpolitik
 

© EsperantoLand

18. Internationales Neujahrstreffen 2019/20 in Wiesbaden

Das achtzehnte Internationale Neujahrstreffen (NR) von EsperantoLand findet vom 27. Dezember 2019 bis zum 3. Januar 2020 erneut in Wiesbaden statt - 40 km westlich von Frankfurt/Main. Erwartet werden etwa 200 Gäste aus einem guten Dutzend Ländern, darunter etwa sechzig Kinder und Jugendliche. Für ältere Jugendliche und junge Erwachsene wird es wiederum ein eigenes Programm unter dem Namen "Internationale Neujahrswoche" geben. plu al Esperanto-novajho

 

Freunde in aller Welt

 

Esperanto - die schnelle Sprache

Schnell lernen, schnell anwenden


Menschen aus über hundert Ländern sprechen Esperanto. Man kann sie bei Esperanto-Treffen kennenlernen, vielleicht besuchen oder mit ihnen im Internet Kontakt aufnehmen. Es gibt Bücher und Zeitschriften in Esperanto, Musik und immer mehr kurze Filme. Das Angebot wird laufend größer und Esperanto breitet sich zunehmend aus. Eigentlich fehlt nur noch eins: Esperanto lernen. Wie das geht, steht hier. plu al Esperanto-novajho

 

Von Argentinien bis Zimbabwe: 540 Esperanto-Gruppen weltweit

Esperanto-novajhoMittlerweile sind 540 örtliche Esperanto-Gruppen auf den Landkarten von EsperantoLand verzeichnet. Von der Gruppe in Cordoba in Argentinien bis zum Freundschaftclub in Harare (Zimbabwe) freuen sich Esperantosprecher aus mehr als 30 Ländern über Besuch aus dem Ausland. plu al Esperanto-novajho

 

Esperanto-Treffen und -Veranstaltungen auf Landkarten

Esperanto-novajhoAuf den Landkarten von EsperantoLand findet man Informationen über Esperanto-Veranstaltungen aus der ganzen Welt. plu al Esperanto-novajho

 

Link-Empfehlung
"Le Monde Diplomatique" in Esperanto

Esperanto-novajhoDie Netz-Ausgabe der Monats-Zeitschrift "Le Monde Diplomatique" ist seit einiger Zeit auch in Esperanto zu lesen. plu al Esperanto-novajho

 

Link-Empfehlung
Tägliche Weltnachrichten in Esperanto

Esperanto-novajhoAuf den Internet-Seiten von Radio China International kann mal täglich etwa drei Weltnachrichten in Esperanto lesen sowie Radio hören. plu al Esperanto-novajho